Aufnahmeprojekt werden

Was bedeutet die Aufnahme eines*r europäischen Freiwilligen für eine Einrichtung oder einen Verein?

  • Durch die Aufnahme eines*r europäischen Freiwilligen bekennt sich eine Einrichtung oder ein Verein zu den Grundwerten eines friedlichen Europas und legt einen Fokus auf die Förderung von Interkulturalität und Mehrsprachigkeit
  • Der*Die Freiwillige bereichert die regulären Aktivitäten durch neue Ideen und Sichtweisen, ergänzt die Arbetsinhalte und -formate durch eine interkulturelle Ebene und mehrsprachige Elemente und ermöglicht dem Zielpublikum der Einrichtung einen Kontakt zu

Welche Voraussetzungen müssen in einer Aufnahmeorganisation gegeben sein?

  • Ein klares pädagogisches Konzept mit detaillierter Beschreibung der Aufgaben sowie der Lernziele für den*die Freiwillige*n
  • Beaufsichtigung und Anleitung durch eine*n erfahrene*n Mitarbeiter*in mit ausreichenden Englischkenntnissen (Tutor*in)
  • Es gilt die Arbeitsmarktneutralität: Freiwillige dürfen keine voll bezahlte Arbeitskraft ersetzen, sollen aber auch nicht mit Routineaufgaben beschäftigt werden
  • Die Aufgaben der Freiwilligen sollten ihren individuellen Fähigkeiten und Bestrebungen angepasst werden. In den ersten Monaten brauchen sie mehr Unterstützung, später sollten sie jedoch zur Planung und Durchführung von eigenen Projekten ermuntert werden
  • Keine Beschränkung bei der Auswahl auf Angehörige einer bestimmten ethnischen Gruppe oder Religionsgemeinschaft oder auf Personen mit bestimmten sexuellen Orientierungen oder politischen Überzeugungen
  • Es dürfen keine spezifischen Auswahlkriterien wie Qualifikationen, Erfahrungen und fortgeschrittene Sprachkenntnisse vorausgesetzt werden
  • eine Monatskarte finanziert werden

 

Kooperation mit der Eurowerkstatt

Die Eurowerkstatt kümmert sich um:

  • jährliche Antragsstellung und -abrechnung
  • Unterkunft
  • Anreise (Visum)
  • Versicherung
  • Auszahlung von Taschen- und Essensgeld
  • Kontakt zur Sendeorganisation
  • Netzwerkarbeit in Jena mit den Aufnahmeprojekten und den Tutor*innen
  • rechtzeitige Anmeldung der Freiwilligen zu zwei verpflichtenden Bildungsseminaren (5 und 7 Tage)
  • Konzeption und Durchführung von 3 interkulturellen Trainingseinheiten (1 Tag)
  • Planung und Durchführung des Orientierungsmonats
  • gemeinsame Freizeitaktivitäten
  • Unterstützung neuer Aufnahmeprojekte bei der ESK-Akkreditierung

Das Aufnahmeprojekt kümmert sich um:

  • Kooperationsvertrag mit der Eurowerkstatt: Koordinationspauschale von 80€/Monat
  • Ernennung eines*r Tutor*in
  • Zuarbeit zur Antragsstellung und -abrechnung
  • Mobilität des*r Freiwilligen innerhalb Jenas (Monatskarte und/oder Fahrrad)

Aufgaben des*r Tutor*in:

  • Kontaktperson in der Kommunikation mit der Eurowerkstatt
  • Teilnahme an drei Tutor*innen-Treffen im Laufe des Jahres
  • enge fachliche Anleitung und persönliche Betreuung für den*die Freiwillige*n
  • Durchführung von regelmäßigen Reflektionsgesprächen und Erstellung eines Youthpasses