Seminare

Wir führen jährlich im Februar ein Seminar zum interkulturellen Lernen durch.

Dieses wird nicht von Erasmus+ gefördert, aber wir erhalten finanzielle Unterstützung durch die Stadt Jena. Der Teilnehmerbeitrag ist deshalb gering damit du an diesem Seminar teilnehmen kannst. Dabei ist es nicht wichtig, ob du bereits ein Aufnahmeprojekt gefunden hast oder nicht.

Ergebnisse des Seminars “Botschaften senden

Mobilität in Europa – Möglichkeiten und Herausforderungen im EFD

Ziele:

  1. Auseinandersetzung mit unterschiedlichen europäischen Ländern und ihrer Bedeutung in Europa
  2. Bewusstmachung der eigenen Kompetenzen sowie der Gründe, im europäischen Ausland tätig zu werden und entwickeln von Zielen für ihre soziale und berufliche Entwicklung
  3. Die jungen Menschen setzen sich mit dem Phänomen Kulturschock auseinander und entwickeln Kommunikations- und Konfliktlösestrategien, um mit auftretenden Problemen im Ausland umgehen zu können

Erfolgsindikatoren:

  1. die Jugendlichen kennen die Besonderheiten der Mitgliedsstaaten der EU und wählen ihre Aufnahmeprojekte entsprechend ihrer Ziele zur Kompetenzerweiterung
  2. die Jugendlichen kennen ihre Kompetenzen, sind in der Lage diese erfolgreich darzustellen und formulieren Ziele bezüglich des Erwerbs neuer  sozialer und beruflicher Kompetenzen
  3. die Jugendlichen sind in der Lage, eigene Befindlichkeiten im Rahmen des Kulturschocks zu erkennen und haben eine Vorstellung von Möglichkeiten, um Probleme zu lösen

Methoden:

Workshop: Gruppenarbeit, Übungen, Informationsgespräch, Einzelarbeit, Kreativmethoden

Projektbeschreibung:

In dem Workshop soll den Teilnehmern bewusst werden, dass Mobilität junger Menschen in Europa einer der Grundziele der europäischen Union ist. In dem Workshop sollen sie sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie nicht nur in den Arbeitsprozess einsteigen, sondern dies auch noch unter ganz unterschiedlichen kulturellen Bedingungen tun.

Der Workshop hat zwei Schwerpunkte:

Zum einen setzen sie die Teilnehmer damit auseinander, welche Möglichkeiten das Arbeiten im Ausland für die eigene Kompetenzentwicklung hat und welche spezifische Bedeutung diese Kompetenzentwicklung auch im Rahmen der Entwicklung der europäischen Union sowie spezifisch als EU-Bürger.

Voraussetzung dabei ist die Klärung der eigenen Erwartungen an die Arbeit und die Arbeitsaufgaben. Da in erster Linie Abiturienten vermittelt werden, geht es auch darum, zu klären, welche Erwartung im Arbeitsprozess auch an sie als Freiwillige gestellt werden können und wie sie diesen gerecht werden können. Ebenso gehört dazu die Wahrnehmung eigener Kompetenzen, die Darstellung nach außen und die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten einer eigenverantwortlichen und kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser im Freiwilligendienst. Ziel des Workshops ist es realistischer Erwartungen von den an sie gerichtete Anforderungen zu erarbeiten und eigene Ziele für die Entwicklung ihrer beruflichen und sozialen Kompetenzen und ihren zukünftigen beruflichen Leben zu entwickeln.  Gleichzeitig setzen sich die Teilnehmer damit auseinander, wie sie durch entsprechende Darstellung sie in einem Bewerbungsprozess bestehen können, welchen Aufgaben und Anforderungen sie gerecht werden müssen, um bestehen zu können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der interkulturelle Aspekt des Arbeitens und Erlebens im Ausland – die Wahrnehmung, Verarbeitung und Lösung des Kulturschocks und von interkulturellen Konflikten in Rahmen der Arbeitstätigkeit im Ausland.

Interkulturelle Bedingungen sind häufig Auslöser von Konflikten und Kommunikationsschwierigkeiten. Voraussetzung um die unterschiedlichen Kulturen und deren Widerspieglung im Arbeitsleben in den europäischen Ländern wahrzunehmen sind entsprechende Kenntnisse und eine entsprechende Sensibilisierung diesbezüglich. Dafür bekommen sie Informationen über die EU und die Spezifikas der europäischen Länder und den sozialen Tätigkeitsfeldern. Die Teilnehmer erhalten eine Vorstellung von interkulturellen Missverständnisse und kulturellen Besonderheiten und werden so bezüglich der Verschiedenheit innerhalb der EU sensibilisiert. Daraus sollen die Bewerber realistische Vorstellungen von den Erwartungen und Anforderungen des Freiwilligendienstes im Ausland entwickeln sowie die Bereitschaft, diese zu erfüllen. Des Weiteren sollen die Teilnehmer sich bereits im Vorfeld Gedanken machen, welche Möglichkeiten bestehen mit den daraus entstehenden Situationen umzugehen und Handlungsstrategien erarbeiten sowohl in der Kommunikation als auch in der Konfliktlösung.